Warum sind Tests „in-the-wild“ so wichtig?

Julien Mascaro Julien Mascaro
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Finde heraus, warum die Test im unternehmensinternen QA-Labor zuweilen unzureichend sind.

Viele Unternehmen verfügen über eine interne QA mit einem sogenannten Testlabor, das ihnen ermöglicht, ihre digitalen Produkte zu testen, bevor sie auf dem Markt eingeführt werden. Die Laborergebnisse mögen zufriedenstellend ausfallen, dennoch kann es vorkommen, dass einige Ergebnisse nicht immer der Wirklichkeit entsprechen oder gar lückenhaft sind.

Wo in-house Testing an seine Grenzen stößt

In der Tat befinden sich die Endnutzer von digitalen Produkten in Situationen und an Orten verschiedenster Art, die sich schwer in-house reproduzieren lassen. Beispielsweise können die je nach Ort unterschiedlichen Konnektivitäts- und Verbindungsbedingungen die Funktion deines Produkts erheblich beeinträchtigen.

Mithilfe von erweiterten in-house Tests (z. B. Betatest-Programm á la "Family & Friends") versuchen viele QA-Abteilungen die Nutzung digitaler Produkte so realitätsnah wie möglich zu reproduzieren und zu testen. Leider ist diese Variante kostspielig und zeitraubend, obwohl sie intern stattfindet. Zudem bietet sie nicht die Möglichkeit, alle Kombinationen aus Geräten und Betriebssystemen der Benutzer sowie mögliche Szenarien (z. B. Konnektivitätsschwierigkeiten) abzudecken.

Ein integrierter Crowdtesting-Service „in-the-wild“ von Applause hingegen ermöglicht es, weitaus mehr Szenarien zu reproduzieren, denen die Benutzer im täglichen Leben gegenüberstehen. Das Testen mit Crowdtestern ersetzt nicht zwingend die interne QA, sondern ergänzt sie sinnvoll mit noch mehr Geräten, Testern und an noch mehr Orten und in verschiedenen Szenarien.

Weitere Informationen zum integrierten Testing-Service „in-the-wild“ von Applause findest du in diesem kurzen Video.

Was steht hinter dem Testkonzept „in-the-wild“?

Beim Testen „in-the-wild“ kommt ein dezentrales Team aus Testern zum Einsatz, die deine Anwendung, Website oder das angeschlossene Gerät unter realen Bedingungen testet. Das Testen „in-the-wild“ kann auf verschiedene Arten erfolgen:

Testing am Endgerät: Dies ist der gängigste Test, ganz gleich, ob es sich um eine Anwendung, eine Website oder einen Prototypen handelt, denn er ist auf das Produkt selbst ausgerichtet. Er kann explorativen Charakter haben – hierbei benutzen die Tester die Anwendung so, wie es ihrer Meinung nach richtig ist – oder eher methodisch mit Testfällen erfolgen, die von Applause oder von dir selbst aufgestellt werden. Er stellt im Allgemeinen die Voraussetzung für alle anderen Testmodi dar.

Testing im alltäglichen Leben: Bei dieser Testart testet das Team die Anwendung im Alltag, beispielsweise in öffentlichen Transportmitteln, bei einer Interaktion in einem Geschäft oder während sportlicher Aktivitäten. Diese Phase kommt jenen Bedingungen am nächsten, unter denen die Benutzer deine digitalen Produkte verwenden.

Szenario-Testing: Hierbei testet das Team einen oder mehrere kritische Punkte der Anwendung, beispielsweise das Bezahlen eines Artikels in einem Geschäft oder die Fahrt von einem Ort zum anderen mithilfe deiner Anwendung oder des angeschlossenen Geräts. In dieser kritischen Phase ist der Tester direkt beteiligt, denn er versetzt sich in die Lage des Endbenutzers, um festzustellen, ob das digitale Erlebnis den Erwartungen der Öffentlichkeit entspricht.

Diese Methoden sind keinesfalls exklusiv und können sehr gut miteinander kombiniert werden, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Neben Feedback zu möglichen Bugs im Produkt ermöglicht dir das Testen „in-the-wild“,

  • das Testerteam nach deinen Wünschen und Bedürfnissen zu vergrößern
  • wesentliche Probleme bei der Benutzung zu identifizieren und zu beheben
  • und Engpässe zu beseitigen, zu denen es in manchen Ländern und insbesondere an manchen Orten kommen kann.

Zwei mögliche Szenarien für in-the-wild Testing:

Als Transportunternehmen möchtest du in einem städtischen Gebiet deine neue Anwendung zur Beurteilung von Fahrten, Fahrplänen und Fahrkartenkauf testen. Mit einem anfänglichen Test des Softwareteils kannst du dich vergewissern, dass die Berechnung, die Planung eines Fahrtwegs und der Kaufprozess ordnungsgemäß funktionieren. Anschließend kannst du in Erfahrung bringen, ob der Benutzer in der Lage war, seinen Fahrtweg mit der Anwendung zu planen und von einem Punkt zum anderen zu fahren. Mit einem Test „in-the-wild“ kannst du somit das gesamte digitale Erlebnis deines Produkts auf die Probe stellen.

Die Bewertungen für deinen angeschlossenen Fitness-Tracker fallen nicht immer positiv aus. Mit einem Test „in-the-wild“ testest du dein Produkt von unserer Tester-Community unter realen Bedingungen. Diese wird anschließend ihre ehrliche Meinung abgeben und dir all das Feedback geben, das du benötigst, um dein Produkt zu verbessern. Von der Aufzeichnung bis hin zur Verwendung beim Lauftraining erfährst du in nur wenigen Stunden, wo sich die Schwachpunkte deiner Anwendung befinden und auf diesem Wege kannst du diese umgehend beseitigen.

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