{"id":81826,"date":"2017-07-25T04:00:00","date_gmt":"2017-07-25T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.applause.com\/blog\/vier-phasen-digital-experience\/"},"modified":"2026-04-21T10:56:55","modified_gmt":"2026-04-21T14:56:55","slug":"vier-phasen-digital-experience","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.applause.com\/de\/blog\/vier-phasen-digital-experience\/","title":{"rendered":"Die 4 Phasen der Digital Experience"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section preset--module--divi-section--31615dad-3f88-477f-a866-c2b40c889be5\"><div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_flex_row\"><div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone et_flex_column_24_24_phoneWide et_flex_column_24_24_tabletWide et_flex_column_24_24_widescreen et_flex_column_24_24_ultraWide\"><div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--group--divi-text--divi-font-body--default preset--group--divi-text--divi-font-body--h19rs5u--default preset--group--divi-text--divi-font-body--h1yjkjr--default preset--module--divi-text--4564d33f-bb24-4931-8445-a739e42249ca\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>Die 4 Phasen der Digital Experience<\/h1>\n<p>Neue Technologien \u00fcben Druck auf Marken aus, die sich weiterentwickeln m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Aufkommen von Sprachassistenten, allerlei miteinander verbundenen Ger\u00e4ten sowie Chatplattformen haben die M\u00f6glichkeiten der Interaktion zwischen Marken und Konsumenten diversifiziert. All diese neuen Erfahrungen und Facetten der sogenannten Digital Experience m\u00fcssen dabei jedoch mit einer einheitlichen Markendarstellung einhergehen. Zus\u00e4tzlich ist es wichtig, dass Menschen bzw. User mithilfe oder trotz der neuen Erfahrungen mit verschiedensten Ger\u00e4tetypen immer noch selbstbestimmt handeln und die Kontrolle \u00fcber ihr Einkaufserlebnis aus\u00fcben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Forrester-Analyst Michael Facemire hat in einem seiner j\u00fcngsten Webinare die Zukunft der digitalen Erfahrungen diskutiert. Facemire \u00e4u\u00dferte, dass die Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen zuk\u00fcnftig eine Anpassung ihrer Denkweise sei. Es ginge darum, \u201edigitale Erlebnisse zu bieten und nicht, mobile Apps zu entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen des Webinars hat Facemire die vier Entwicklungsphasen der digitalen Erfahrung vorgestellt. Diese vier Phasen existieren als Spektrum, d.h. sie schlie\u00dfen sich nicht gegenseitig aus. Phase 1 (die grob als Vermischung der mobilen \u00c4ra mit dem \u201eWeb 2.0\u201c bezeichnet wird) kann sich mit Phase 2 und Phase 3 vermischen, wobei Phase 3 f\u00fcr die Integration von plattformspezifischen Diensten oder Apps wie Sprachassistenten und Chat Bots steht. Das Fortschreiten von einer Phase zur anderen erfolgt, wenn Unternehmen mehr und mehr brandaktuelle Interaktionsmodelle in die bestehenden kundenorientierten Plattformen integrieren.<\/p>\n<h3><strong>Phase 1: App- und Web-Erfahrungen<\/strong><\/h3>\n<p>Zuerst kam das Web. Danach folgten sehr einfache Versionen des mobilen Internets. Weiter ging die Entwicklung hin zu Apps und ausgefeilteren Versionen des mobilen Internets.<\/p>\n<p>Phase eins kann als eine Mischung des Web\/App-Paradigmas definiert werden, welches sich auf Basis von Webbrowsern und der Revolution des mobilen Internets, die 2007 durch das iPhone startete, entwickelt hat. Im Jahr 2017 gilt eine angemessene Mischung aus Apps, Websites und mobiler Optmisierung als Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr Technologieplattformen.<\/p>\n<p>Menschen tendieren dazu, ihre pers\u00f6nlichen \u201eto-go-Versionen\u201c von Apps auszuw\u00e4hlen, mit denen sie sich \u00fcber einen gewissen Zeitraum vertraut machen konnten. Das bedeutet, dass Menschen h\u00e4ufig Apps und Websites, die ihrem Verhaltensparadigma nicht entsprechen, ignorieren. Dieses Verhaltensmuster ist besonders f\u00fcr Apps problematisch. Das Resultat ist h\u00e4ufig, dass Apps gravierende Probleme mit der Nutzerbindung haben, wie zum Beispiel bei Personen, die eine App f\u00fcr einen spezifischen Zweck herunterladen, um diese dann sp\u00e4ter wieder von ihrem Smartphone zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Das klassische Internet dagegen hat ein gegenteiliges Problem. Menschen finden Informationen von einer Vielzahl von Quellen (Suchmaschinen, soziale Medien, Emails, etc.). Es k\u00fcmmert sie oft nicht, was genau die Quelle ist, so lange diese relevante Informationen bereitstellt bzw. eine bestimmte Funktion erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Sowohl die Entwicklungen bei Apps als auch in der klassischen Nutzung des Internets zeigen, wie wichtig die Bereitstellung erstklassiger digitaler Erfahrung ist. Wie bringst du die Leute dazu, zur\u00fcckzukommen? Es braucht besseren Inhalt, bessere Funktionen und Eigenschaften im Vergleich zu anderen Websites und Apps, die mit dir um die Aufmerksamkeit der Leute konkurrieren.<\/p>\n<h3><strong>Phase 2: Plattformbasierte Erfahrung<\/strong><\/h3>\n<p>Amazons Alexa, Apples Siri, Microsofts Cortana und Google Home repr\u00e4sentieren einen Vorsto\u00df in die zweite Phase der Digital Experience. Zus\u00e4tzlich f\u00fchren weit verbreitete Nachrichten-Plattformen wie der Facebook Messenger, WhatsApp, iMessage und WeChat die neue Generation der sogenannten Consumer Interfaces an.<\/p>\n<p>Der zentrale Unterschied zwischen dem vorigen App\/Web-Paradigma und dieser neuen Generation ist, dass die neuesten Consumer Interfaces Plattform- und Ger\u00e4tebezogen sind. Die virtuellen Assistenten beruhen auf Ger\u00e4teplattformen wie dem Amazon Echo oder Google Home bzw. Betriebssystemen wie zum Beispiel iOS, Windows und Android. Die Vertreter, die Phase 2 repr\u00e4sentieren, sind Produkte aus Phase 1 und operieren innerhalb von Apps oder dem Web selbst (der Facebook Messenger zum Beispiel ist selbst eine Plattform und dar\u00fcber hinaus gleichzeitig ebenso App- und Web-basiert).<\/p>\n<p>Die weitere Ausreifung des Device- und Plattform-\u00d6kosystems, welches aus Phase 2 resultieren wird, ist noch in einem fr\u00fchen Stadium. Die Menschen befinden sich noch im Entscheidungsprozess, ob und wann sie intelligente Lautsprechersysteme wie Google Home oder Amazon Echo kaufen m\u00f6chten. Parallel dazu sind sich Konsumenten noch nicht sicher, ob sie mit Marken \u00fcber Nachrichtenplattformen oder Bots interagieren wollen.<\/p>\n<h3><strong>Phase 3: Vermischte Erfahrung zur Personalisierung<\/strong><\/h3>\n<p>Personalisierung wird angegangen, wenn \u00d6kosysteme beginnen, sich miteinander zu vermischen. Wenn ein Konsument seine Digital Experience mit einem Chat Bot beginnen kann, um danach zu einer App und schlie\u00dflich zu einer Website \u00fcberzugehen, dann bedeutet das eine starke Ausweitung der M\u00f6glichkeiten die Digital Experience des Einzelnen noch pers\u00f6nlicher zu gestalten.<\/p>\n<p>F\u00fcr sich passende Angebote auszuw\u00e4hlen, liegt in der Natur des Konsumenten. Das Verhalten des Konsumenten wird in Phase 3 weiter dahingehend modifiziert, dass Digital Experience auf Abruf (on demand) und wenn erw\u00fcnscht, verf\u00fcgbar gemacht wird. Diese modifizierte Bereitstellung der Digital Experience steht im krassen Gegensatz zum bisherigen Konsumenten, der nur zwischen kurzfristig verf\u00fcgbaren Angeboten ausw\u00e4hlen konnte.<\/p>\n<h3><strong>Phase 4: Erfahrung vermischter \u00d6kosysteme<\/strong><\/h3>\n<p>Die finale Phase der digitalen Erfahrung dreht sich um das \u00d6kosystem. Innerhalb der ersten drei Phasen war die Digital Experience auf das Ger\u00e4t oder die Plattform limitiert, auf denen diese initial gestartet wurde. In Phase 4 jedoch ist das sogenannte \u00d6kosystem dazu in der Lage, jedes in ihrer Umgebung befindliche und zur Verf\u00fcgung stehende Ger\u00e4t zu erkennen und zu nutzen. Deine mobile App kommuniziert mit deinem Fernseher, welcher wiederum mit Siri kommuniziert und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Die Grenzen zwischen den verschiedenen Plattformen verschwinden und jede ihrer individuellen Eigenschaften wird somit n\u00fctzlicher, sowohl f\u00fcr die Marke als auch f\u00fcr den Konsumenten. Die Erfahrung auf Basis vermischter \u00d6kosysteme bietet die am weitesten fortgeschrittene Art der Personalisierung von Digital Experience.<\/p>\n<h3><strong>Wie lange wird es also dauern, Phase 4 zu erreichen?<\/strong><\/h3>\n<p>Das kommt auf die Industrie und das jeweilige Unternehmen an. Wie bei neuen Technologien und Ideen sind manche Marken bei der Adaptierung schneller als andere. Der Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr dich und dein Unternehmen ist eine rechtzeitige Vorbereitung auf die Zukunft der Digital Experience und eine gleichzeitige Fortf\u00fchrung des Integrationsprozesses jeder neuen Phase in \u00dcbereinstimmung mit den Bed\u00fcrfnissen deiner Kunden.<\/p>\n<p>Eine Art, sich auf die kommende Erfahrungsrevolution vorzubereiten, ist die Einarbeitung dieser neuen Ideen und Plattformen in deine Unternehmensstrategie. Von diesem Punkt aus kannst du den \u201eTest and Learn\u201c-Ansatz verfolgen. Verschiedene Tests in jeder Phase und die Auswertung des direkten Feedbacks deiner Kunden ist grundlegend f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung bei jedem Release und jeder Produkteinf\u00fchrung. Das Testen ist ein Mittel zur Best\u00e4tigung, dass jede der Digital Experiences, die du bereitstellst, auf allen Ger\u00e4ten und Plattformen und durch alle Phasen hindurch konsistent ist.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00e4re, wenn du exakt w\u00fcsstest, was deine Kunden zu welchem Zeitpunkt wollen?<\/p>\n","protected":false},"author":42,"featured_media":133870,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[282],"tags":[916,919],"resource-industry":[],"resource-solution":[],"resources\/types":[1244],"class_list":["post-81826","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-connected-devices","tag-voice","resource-type-blogs-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/42"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81826"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":156037,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81826\/revisions\/156037"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81826"},{"taxonomy":"resource-industry","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/resource-industry?post=81826"},{"taxonomy":"resource-solution","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/resource-solution?post=81826"},{"taxonomy":"resource-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.applause.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/resources\/types?post=81826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}