{"id":81705,"date":"2022-05-09T04:00:00","date_gmt":"2022-05-09T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.applause.com\/blog\/10-features-fuer-erfolgreiche-steuer-apps\/"},"modified":"2025-07-21T11:30:43","modified_gmt":"2025-07-21T15:30:43","slug":"10-features-fuer-erfolgreiche-steuer-apps","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.applause.com\/de\/blog\/10-features-fuer-erfolgreiche-steuer-apps\/","title":{"rendered":"10 Features f\u00fcr eine erfolgreiche Steuererkl\u00e4rung per App"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_flex_section preset--module--divi-section--31615dad-3f88-477f-a866-c2b40c889be5\"><div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_flex_row\"><div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et-last-child et_flex_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et_flex_column_24_24 et_flex_column_24_24_tablet et_flex_column_24_24_phone et_flex_column_24_24_phoneWide et_flex_column_24_24_tabletWide et_flex_column_24_24_widescreen et_flex_column_24_24_ultraWide\"><div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--4564d33f-bb24-4931-8445-a739e42249ca\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><h1>10 Features f\u00fcr eine erfolgreiche Steuererkl\u00e4rung per App<\/h1>\n<p dir=\"ltr\"><a role=\"link\" href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/153615\/umfrage\/elektronische-steuererklaerung\/\">Laut dem digitalen Steuerportal des Bundes ELSTER wurden 2021 31,6 Millionen Steuererkl\u00e4rungen in elektronischer Form \u00fcbermittelt<\/a>. Eine enorme Anzahl, bedenkt man, dass es vor zehn Jahren nicht einmal zehn Millionen waren. So erkl\u00e4rt sich auch die steigende Nachfrage nach und das vermehrte Angebot an digitalen L\u00f6sungen f\u00fcr Steuerbescheide.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Das wohl bekannteste Angebot ist das ELSTER Portal des Bundes selbst. Dieses ist zwar kostenlos, aber f\u00fcr Nutzer:innen auch sehr unintuitiv gestaltet. Beim Ausf\u00fcllen der Steuerkl\u00e4rung kommt so h\u00e4ufig Frust auf, da Anwender:innen viele verwendete Begrifflichkeiten nachschlagen m\u00fcssen und nicht aktiv auf Ausgaben hingewiesen werden, die von der Steuer abgesetzt werden k\u00f6nnen. Immer mehr Menschen greifen daher bei der Erstellung der Steuererkl\u00e4rung auf Apps zur\u00fcck, die sie bei der leidigen Aufgabe unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die H\u00fcrden zur Nutzung einer Steuer-App liegen dabei h\u00f6her, als bei anderen Anwendungen, da B\u00fcrger:innen meist keine Lust haben sich dem Thema \u201cSteuern\u201d auseinander zu setzen. Daher sollten Steuer Apps folgende Features mitbringen, um f\u00fcr Nutzer:innen attraktiv zu sein:<\/p>\n<h4><strong>1. Klare Angaben zu potenziellen Nutzer:innen<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Nicht jede Steuer-App ist f\u00fcr jede:n Nutzer:in geeignet. Apps f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige brauchen andere Funktionen als solche f\u00fcr Studierende oder Arbeitnehmer:innen. Daher sollten Anbieter klar kommunizieren, f\u00fcr wen ihre App gedacht ist. Denn nichts ist \u00e4rgerlicher, als sich f\u00fcr eine Anwendung zu entscheiden, ein Profil anzulegen und gegebenenfalls bereits mit dem Ausf\u00fcllen der erforderlichen Angaben begonnen zu haben, um dann festzustellen, dass diese den eigenen Bed\u00fcrfnissen nicht gerecht wird. Eine entsprechende Beschreibung im App-Store oder beim Anlegen eines Accounts k\u00f6nnen hier bereits Abhilfe schaffen und eine gute Experience f\u00f6rdern.<\/p>\n<h4><strong>2. Nachvollziehbares Pricing<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Die meisten Anwender:innen nutzen Steuer-Apps, um Geld zu sparen. Daher ist das Pricing hier ein besonders sensibler Selling-Point. Am Ende soll von der berechneten R\u00fcckerstattung schlie\u00dflich genug Geld \u00fcbrig bleiben, um den Zeitaufwand und den Kauf des Tools zu rechtfertigen \u2013 besonders bei Nutzer:innen, die nicht zur Abgabe einer Steuererkl\u00e4rung verpflichtet sind. Anbieter sollten daher die Kosten der Nutzung von Anfang an klar herausstellen. Modelle, die erst ab einer bestimmten H\u00f6he der Steuerr\u00fcckerstattung kostenpflichtig sind, k\u00f6nnen hier eine gute L\u00f6sung darstellen.<\/p>\n<h4><strong>3. Intuitives Interface<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Nutzer:innen greifen vermehrt zu kostenpflichtigen Steuer-Apps von Privatanbietern, da das staatliche Angebot ELSTER ihnen zu un\u00fcbersichtlich und unintuitiv in der Bedienung ist. Die wenigsten Anwender:innen navigieren sich sicher durch das deutsche Steuersystem. Daher ist ein intuitives, leicht zu erfassendes Interface eine Grundvoraussetzung f\u00fcr den Erfolg der eigenen App.<\/p>\n<h4><strong>4. Proaktive und lineare F\u00fchrung durch Prozess<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Beim Ausf\u00fcllen der Steuererkl\u00e4rung stolpern B\u00fcrger:innen \u00fcber eine Unmenge an Formularen und Paragraphen. Dabei ist h\u00e4ufig schwer zu identifizieren, welche Formulare von wem auszuf\u00fcllen sind und wie diese aufeinander aufbauen. Steuer-Apps sollten Anwender:innen daher m\u00f6glichst linear durch den Prozess f\u00fchren, um Verwirrung zu vermeiden und Fragen sowie Formulare \u00fcberspringen, die aufgrund der bisherigen Angaben f\u00fcr Nutzer:innen irrelevant sind.<\/p>\n<h4><strong>5. Hilfe-\/Erkl\u00e4rungsfunktionen<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Auch das \u201cBeamtendeutsch\u201d in Steuererkl\u00e4rungen f\u00fchrt bei B\u00fcrger:innen immer wieder zu Verwirrungen. Fragen und Paragraphen sind so h\u00e4ufig unverst\u00e4ndlich und werden zur Erkl\u00e4rung lieber noch einmal gegoogelt. \u00c4rgerlich, denn dies kostet Zeit und f\u00fchrt manchmal nicht direkt zum gew\u00fcnschten Ergebnis. Daher ist es von Vorteil, wenn Steuer-Apps Fragestellungen entweder direkt klarer formulieren, oder Hilfestellungen direkt in der App anbieten, um den Prozess m\u00f6glichst schlank zu halten.<\/p>\n<h4><strong>6. Single-Source-of-Truth-L\u00f6sung<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Um das Einreichen der Steuererkl\u00e4rung durch Steuer-Apps einfacher zu gestalten, sollten Nutzer:innen nicht zwischen unterschiedlichen L\u00f6sungen und Quellen springen m\u00fcssen, um alle notwendigen Informationen zu erhalten. Steuer-Apps, die es schaffen sich als Single-Source-of-Truth-L\u00f6sung f\u00fcr B\u00fcrger:innen zu etablieren, haben einen starken Wettbewerbsvorteil.<\/p>\n<h4><strong>7. Schnittstelle zum Finanzamt<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Steuererkl\u00e4rung fertig ausgef\u00fcllt? Jetzt bitte erst einmal herunterladen, ausdrucken und einschicken oder digital wieder in ELSTER hochladen. Dieser Prozess ist f\u00fcr Nutzer:innen nicht nur aufwendig, sondern auch \u00e4u\u00dferst umst\u00e4ndlich. Auch das Hochladen der Einkommensnachweise ist aufwendig und zeitraubend, besonders, wenn diese beim Finanzamt ja bereits zum Abrufen bereitliegen. Eine direkte Schnittstelle zum Finanzamt garantiert dagegen eine einwandfreie \u00dcbermittlung der Daten und einen einfachen Prozess.<\/p>\n<h4><strong>8. \u00dcbermittlung und Auslesen von Schriftdokumenten<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Neben den Formularen umfasst eine Steuererkl\u00e4rung auch eine gro\u00dfe Anzahl an Zahlungsnachweisen, Angaben zu Verm\u00f6genswerten und anderen Dokumenten, die an das Finanzamt \u00fcbermittelt werden m\u00fcssen. Um hier eine \u00dcbermittlung zu erleichtern, sollte es m\u00f6glich sein, die Dokumente direkt in der Steuer-App zu hinterlegen. Ein weiterer Pluspunkt ist es, wenn Apps auch dazu in der Lage sind, Dokumente auszulesen und die \u00fcbertragenen Werte automatisch in der Steuererkl\u00e4rung einzutragen.<\/p>\n<h4><strong>9. Pr\u00fcfung auf Plausibilit\u00e4t<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Aus versehen eine Null zu viel eingetippt, Kostenpunkte an der falschen Stelle angegeben \u2013 solche Fehler k\u00f6nnen schnell zu Problemen bei der \u00dcberpr\u00fcfung der Steuererkl\u00e4rung f\u00fchren. Steuer-Apps sollten daher die Angaben generell auf Plausibilit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcfen und Nutzer:innen auf m\u00f6gliche Fehler hinweisen, um \u00c4rger mit dem Finanzamt zu vermeiden und Kund:innen eine rundum positive User-Experience zu bieten.<\/p>\n<h4><strong>10. Fehlerfreie Angaben und \u00dcbermittlung<\/strong><\/h4>\n<p dir=\"ltr\">Am Ende z\u00e4hlt bei einer Steuererkl\u00e4rung vor allen Dingen die Richtigkeit der Daten. Falsche Angaben, fehlende Informationen und veraltete Formulare k\u00f6nnen zu empfindlichen Strafen f\u00fcr B\u00fcrger:innen f\u00fchren. Steuer-Apps sollten daher in erster Linie eins sein: Fehlerfrei! So kommt es sicher zu keiner b\u00f6sen \u00dcberraschung beim n\u00e4chsten Brief vom Finanzamt.<\/p>\n<h3><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n<p dir=\"ltr\">Umso benutzerfreundlicher Steuer-Apps gestaltet sind, desto h\u00f6her ist am Ende auch ihr Erfolg. Anbieter, die darauf achten, eine intuitive und vertrauensw\u00fcrdige L\u00f6sung zu schaffen, haben gro\u00dfes Potenzial auf Erfolg auf einem stark wachsenden Markt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Dabei stellen besonders die unterschiedlichen Anforderungen der sehr diversen Zielgruppe eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Um hier Produkte m\u00f6glichst nah am Use-Case zu entwickeln, bietet Applause die M\u00f6glichkeit Steuer-Apps an diversen Zielgruppen zu testen und das Produkt so immer weiter zu verbessern.\u00a0<a role=\"link\" href=\"https:\/\/www.applause.com\/de\/\">Mehr Informationen zum Angebot von Applause finden sie hier.<\/a><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die H\u00fcrden zur Nutzung einer Steuer-App liegen h\u00f6her, als bei anderen Anwendungen. 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