Warum das Schritthalten mit Kunden in 2018 eine Herausforderung für digitale Marken sein wird
Digital Trends

Warum das Schritthalten mit Kunden in 2018 eine Herausforderung für digitale Marken sein wird

Scott Siegler • 11. Januar 2018

Das Zeitalter der Ungeduld hat begonnen.

Wir leben in einer Welt, in der es jetzt möglich ist, einen Fahrzeugdienst für jeden beliebigen Bestimmungsort zu finden, Kinofilme sämtlicher Genres on demand zu sehen oder an jedem beliebigen Ort eine Person zum Ausgehen zu finden - und all dies innerhalb weniger Minuten. Es ist kein Geheimnis, dass die Ungeduld unter den Kunden wächst und Toleranz für vergeudete Zeit sich dem Nullpunkt nähert.

Zum Vergleich: In den USA erbringen 280 Unternehmen zurzeit On-Demand-Dienstleistungen in 16 verschiedenen Branchen. Außerdem haben diese US-Unternehmen in 2017 gerade erst begonnen, die oberste Schicht der On-Demand-Wirtschaft anzukratzen, da BIA/Kelsey prognostiziert, dass derzeit nur 7% des mit 758 Mrd. Dollar bewerteten Marktes bedient werden. Auch in Deutschland erfreut sich Streaming und Binge-Watching größerer Beliebtheit: 16 Prozent der Deutschen nutzen bereits einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst (5% mehr als der EU-Durchschnitt), 53% wünschen sich mehr Video-on-Demand-Dienste und 81 Prozent der deutschen Netflix, Amazon Kunden schauen im Schnitt mehr als eine Stunde lang und 10 Prozent sogar mehr als drei Stunden.

Diese Verlagerung in Richtung eines on-Demand-orientierten Weltmarktes hat weitreichende Auswirkungen auf die Marken aller Branchen. Kunden möchten Produkte und Dienstleistungen haben und sie möchten sie schnell. Die größte Attraktion geht dabei von Produkten aus, die die einfachste und unkomplizierteste digitale Erfahrung anbieten können.

Kunden die simpelste digitale Erfahrung zu bieten, ist keine einfache Angelgenheit. Es scheint so, dass jedes Mal dann, wenn man blinzelt, eine neue Methode zum Einloggen, Browsen, Shoppen oder Kauf von Produkten entstanden ist und als neuer Standard übernommen wurde - und die Marken müssen damit Schritt halten. Diese schnellen Weiterentwicklungen sind tolle Nachrichten für die Kunden und auch gute Nachrichten für die Marken.

Schnellere Weiterentwicklungen führen aber auch zu Verunsicherungen, mit denen die Marken umgehen müssen. Dieses Unbehagen zeigt sich in der Tatsache, dass schnelle technologische und digitale Weiterentwicklung als größte Herausforderung für globale Wirtschaftsführer genannt wurde.

Die Gründe für dieses Unbehagen gegenüber digitaler Transformation?

Die treibende Kraft hinter der Verbreitung von Technologien entzieht sich vollständig der Kontrolle der einzelnen Marken.

Marken haben keinen Einfluss auf die Anzahl der Telefone, Tablets und angeschlossenen Geräte, die beständig auf den Markt kommen. Und es ist schwierig, vorauszuplanen, wann die neusten Spracherkennungs-, VR-/AR-, Biometrie- und Zahlungstechnologien herauskommen sollen. Die Marken sind aber verantwortlich für alle negativen Erfahrungen, die zusammen mit diesen Technologien gemacht werden, daher besteht ihre einzige Option darin, schnell zu reagieren.

Während wir uns weiterhin in Richtung eines nachfrageorientierten Marktes bewegen, sind schnelle Reaktionen möglicherweise nicht schnell genug. Was noch abschreckender ist, ist die Tatsache, dass diese Herausforderung - zunehmende Ungeduld und schnelle technologische Weiterentwicklung - mit dem Ausbau der digitalen Kapazitäten immer größer werden wird.

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